Artikelausdruck von Freestyle Hof


Eishockey:
(ERC Selb e.V.)

VER selb gewann gestern sein 2. Pfliichtspiel

 
Am gestrigen Sonntagabend gewann der VER Selb sein 2. Pflichtspiel in der Bezirksliga-Runde 2004/2005 souverän mit 20:3 (10:1; 5:0; 5:2) gegen den Höchstadter EC 1b. Der Sieg der Hausherren über ein Miniaufgebot der Gäste von nur 10 Feldspielern und zwei Torstehern sollte jedoch in keinster Weise überbewertet werden. Es war über die gesamte Spielzeit ein ungleicher Kampf David gegen Goliath, die Cracks von Trainer Manfred Ahne waren ihren Gegenüber in allen Mannschaftsteilen und in allen Belangen um Welten überlegen. Dennoch mußte den Gästen von der Aisch ein riesen Kompliment ausgesprochen werden: trotz jeglicher Chance und nahezu permanenten Belagerungszustand im eigenen Drittel kämpfte das "Rumpfteam" bis zur Schlussminute unvertrossen und trotz der Aussichtslosigkeit überaus vorbildlich und fair. Der Spielverlauf war mehr als einseitig, Angriff über Angriff rollte auf das Tor der Gäste, welche bereits nach nur 12 Minuten mit 1:6 im Rückstand lagen und danach den ersten Torhüterwechsel vollzogen. Den Torreigen im ersten Abschnitt eröffnete Oliver Gärtner nach nur 40 Sekunden, 61 Sekunden später erhöhte Thomas Schramm im Liegen auf 2:0, ehe 49 Sekunden später Nachwuchs-Wolf Michael Wölfel das 3:0 nachlegte. Der erste kleine Schönheitsfehler durch Bleistein´s 1:3, machte Hannes Siegeris zum 4:1 in Unterzahl, sowie Thomas Schramm in Powerplay zum 5:1 wieder wett, Sascha Jaworin erhöhte daraufhin zum 6:1. Ein Aufsetzer von Hannes Siegeris, ein strammer Schuss von Marc Thumm von der blauen Linie, sowie ein herrlich herausgespieltes Tor von abermals Hannes Siegeris sowie ein Treffer von Sebastian Schade sorgten für einen rekordverdächtigen 10:1 Pausenstand nach nur zwanzig gespielten Minuten. Im zweiten Abschnitt dauerte es immerhin bis zur 25. Minute, ehe Thomas Schramm ein Überzahlspiel zum 11:1 nutzte. Der VER Selb tonangebend, selbst bei zahlenmäßigem Gleichstand schnürten die Hausherren die hilflos wirkenden Gäste regelrecht in ihr Verteidigungsdrittel ein, einzig und alleine Torsteher Nagengast war es zu verdanken, dass der zweite Abschnitt "nur" mit 5:0 Toren an den VER ging.

Angesichts der klaren Dominanz beorderte Manfred Ahne seine Routiniers im letzten Abschnitt zum Umziehen, nun durfte die junge Garde wie Heinritz, Berning & Co. ran. Letztere machten ihre Sache ebenfalls überaus ordentlich und Treffer von Berning, Heinritz, Wölfel und zweimal Jaworin führten letztendlich zum Endstand von 20:3.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 27.10.2004, 12:21 Uhr

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