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| Eishockey:
(ERC Selb e.V.) |
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Der VER Selb ist weiterhin unangefochtener Tabellenführer in der Bezirksliga Ost
Am heutigen Abend besiegten die Porzellanstädter in einem über weite Strecken sehr zerfahrenen und keineswegs hochklassigen Spiel den ESV Würzburg am Ende standesgemäß klar mit 12:2 (3:1; 3:1; 6:0). Der ESV Würzburg, der am gestrigen Abend in Bad Kissingen mit 1:4 verlor, konnte nur mit einem Rumpfaugebot von 10 Feldspielern auflaufen, zeigte sich aber keineswegs beeindruckt von der tollen Zuschauerkulisse. Ohne es vorwegzunehmen. Die besagte Partie gehörte zu den schwächeren Heimauftritten in dieser Serie, es war ein sehr zerfahrenes und höhepunktarmes Spiel, die Selber Truppe fand über die gesamte Spielzeit - ausgenommen mit Abstrichen des letzten Abschnitts - nicht wie gewohnt zu seinem Spiel. Anstatt flüssiger Kombinationen, wurde sehr viel Einzelaktionen zelebriert, in vielen Situationen agierten die klar überlegenen Hausherren zu locker und zu überheblich. Die Gäste aus Würzburg kämpften nach Kräften und hielten bis zur "Halbzeit" ergebnismässig gut mit, auffälligster Akteur der Gäste war der Spieler Altmann - bereits 44 Jahre alt - der in der 7. Spielminute durch einen Break sogar die erstmalige und einzige Führung für seine Farben markierte. Selb mit klaren Übergewicht an Spielanteile und Chancen, der ESV hingegen dennoch immer wieder gefährlich mit guten Kontern und konnte sich auf einen starken Rückhalt namens Goalie May über zwei Drittel hervorragend verlassen. May war es, der reihenweise die Selber Stürmer mit tollen Parade schier zur Verzweiflung brachte. Im Schlussabschnitt mußten die Gäste aus der Residenzstadt der fehlenden Kraft Tribut zahlen, es brachen förmlich alle Dämme und somit hatten die Hausherren leichtes Spiel - ähnlich wie im Trainingsbetrieb - das Ergebnis noch standesgemäß in die Höhe zu schrauben. Der ESV Würzburg hatte mit Goalie May, seinen "Oldie" Altmann und Dergunov seine auffälligsten Spieler, bei Selb ragte kein Sieler besonders heraus. Erwähnenswert vielleicht nur, dass Ralph Gorges sich dreimal als Torschütze in die Liste eintragen durfte. Das schönste Tor des Abends erzielte nach einer mustergültigen Kombination über Bärnreuther und Gärtner Sascha Jaworin, der mustergültig vor dem Tor in Szene gesetzt wurde. Das Schiedsichtergespann hatte mit der überaus fairen Partie keinerlei Probleme.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 15.11.2004, 13:26 Uhr
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